Mittwoch, 15. Februar 2012

In China fällt ein Sack Reis um?

 Ein alternder Rockstar macht nach Ewigkeiten mal wieder einen (1!) neuen Song mit der x-ten Inkarnation seiner zweiten Band, die früher mal wichtig war. Das entlockt einem normalerweise nicht mal ein Gähnen.
Und trotzdem: für Menschen wie mich, der ich John Lydon früher mal den 'lieben Gott' genannt habe, macht das Herz doch einen ganz kleinen erwartungsfrohen Hüpfer, wenn ich über so'ne Nummer stolpere. Tatsächlich sogar zu Recht, denn "One Drop" ist nicht übel. Ein schöner Indie Popsong, der mit seinem meerestiefen Dub-Bass (ist etwa Jah Wobble noch/wieder dabei?) durchaus auf dem alten, damals wegbereitenden PIL-Sound aufbaut, und dazu die auf ewig unverkennbare rotzige Stimme von John Lydon. Die man mal nur scheisse finden konnte oder lieben. Ich find's klasse und freue mich auf ein neues Album, das für 'irgendwann im Sommer' angekündigt ist, und dann das erste in diesem Jahrtausend wäre.

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