Liebe Leserinnen und Leser,
auch jenseits irgendwelcher, wie auch immer gearteten christlichen Brauchtümer, ist die Barmherzigkeit doch zweifellos ein hohes, wenn nicht gar das höchste aller gesellschaftlichen Güter.
Wenn also die eine oder der andere unter ihnen das Bedürfnis hat, das persönliche Barmherzigkeitskonto ein wenig aufzufrischen (ich weiss, man vernachlässigt sowas im stressigen Alltag!), möge er/sie mir doch das Kochbuch von Herrn Ottolenghi zukommen lassen.
Zum Verständnis:
Punkt 1:
Ich möchte das Buch wirklich!!! gerne haben, muss den Kauf, eingedenk meiner Taschengeldsituation aber auf unbestimmte Zeit verschieben, Erbarmen!
Punkt 2:
Ich finde die Rezepte darin so gut, dass ich, sollte ich mich im Besitz dieses Buches befinden, gelobe, auf unbestimmte (also, sehr! lange) Zeit auf den Verzehr alles Kreatürlichen (mit und ohne Gesicht) zu verzichten.
Ich mein, ein besserer Deal kann einem doch nicht unterkommen. Man investiert schlappe 25 Euro, Madame Mardermann ernährt sich und ihre Lieben fortan fleischlos und die Welt ist so gut wie gerettet. Wie könnte man sich auf der Barmherzigkeitsskala besser in die Pole Position bringen? Eben, weiss ich auch nicht!
Hier, für die Unentschlossenen unter ihnen eine kleine Motivationshilfe:
Zitronenrisotto mit Auberginen
Zitronenrisotto mit Auberginen
Wenn ich sage: nicht mehr viel, meine ich, ein kleines bisschen schon. Möglicherweise habe ich die Würfelauberginen ein wenig zu zögerlich angebraten, jedenfalls haben sie sich am Ende in der Konsistenz unwesentlich von der Kollegin aus dem Backofen unterschieden. Deshalb werde ich beim nächsten mal hauchdünne Auberginenscheiben im Backofen auf dem Blech schön kross werden lassen, um ein wenig, sagen wir, Crisp in die Sache zu bringen.
So, und nun sollte der Barmherzigkeit gegenüber Mensch (ICH!) und Kreatur (LAMM, HUHN, KALB, RIND etc.) nichts mehr im Wege stehen oder???
Mädels, immer kräftig posten. Ich hab die Kohle für datt Buch nicht...
AntwortenLöschenDu musst für die Auberginenwürfel nur ausreichend Öl nehmen, so dass sie langsam fast frittiert werden. Jedenfalls habe ich das so gemacht. Und danach sofort abgießen und salzen, sonst werden sie Dir wieder matschig.
AntwortenLöschenIch muss noch sagen, dass ich mich natürlich jetzt total verpflichtet sehe, regelmäßig aus diesem Buch öffentlich zu kochen, betrachte ich es doch mittlerweile fast schon als Gemeinschaftsprojekt, nur dass es jetzt gerade mal in dem rheinhessischen Teil der Kommune herumliegt. So what...
Auf jeden Fall geht´s morgen weiter- und hier, nur hier, verrate ich auch womit: Es gibt die Auberginen in Buttermilch. Und was soll ich sagen? Göttlich!
Melanzane? in diesem Fall "Tunisien" also die dicken, runden? Da könnte ich gleich mitmischen. Leider muss ich aber arbeiten, wenig Zeit zu Kochen. Ich grüße Euch alle.
AntwortenLöschen