Montag, 29. November 2010

Schoritzo


Die spanische Wurst, deren Namen nur unter aufopferungsvollem Gebrauch von Mund und Rachenraum auszusprechen ist, scheint inzwischen ein Must have in jedem gepflegten Haushalt zu sein. Wer davon noch überzeugt werden muss, folge bitte dem Link. Da es unserem Haushalt mitunter an Manchem gebricht, niemals aber an Weltgewandtheit oder gar stilistischer Trittsicherheit, gehört eine solche selbstverständlich und stets zur hiesigen Grundausstattung, siehe hier:
Diesmal wenden wir uns einer Pastavariante zu:

1 halbe Chorizo, 2 Schalotten würfeln und mit einer zerriebenen Chilischote in Olivenöl anschwitzen. Mit spanischem Brandy ablöschen.
Das gewürfelte Fruchtfleisch von 2 Kakifrüchten dazugeben und leicht einköcheln lassen.
Einen Viertelliter Sahne angiessen, auf ungefähr die Hälfte einköcheln lassen, mit Piment d'Espelette und etwas Salz abschmecken.
Während die Pasta nach Anweisung des Herstellers bissfest gegart wird, eine handvoll Garnelen separat in einer Pfanne beherzt in Olivenöl anbraten, mit einem Schluck Brandy angiessen und flambieren (heidewitzka, sag ich!). 
Zurückhaltend würzen, wir wollen die herrlich unterschiedlichen Aromen ja zur Geltung kommen lassen, gelle!?
Die Pasta mit der Sosse anrichten und mit den Garnelen garnieren, quasi garnier oder zu deutsch: fertig!
Ihr werdet begeistert sein, mein Ehrenwort!

3 Kommentare:

  1. Wie kann das schmecken, wenn das so komisch geschrieben wird?

    is´ ja jut, war´n Scherz! :)
    Ich mag die - lass es mich so sagen - sehr würzige spanische Salami auch gerne mit Meerestiergedöns. Und Brandy ja eh! Und flambieren find ich immer toll. Macht geschmacklich so gar nichts, aber die Show! Die Show!

    Selbstverständlich habe ich diesen Beitrag direkt mit dem meinen verlinkt, das sollte niemandem entgehen!

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  2. Echt, verdammt lecker hört sich das an. Mein hessischer Metzger sagt dazu immer "Tschuriiidso-Worschd, für ä wohlisch-scharfes Feeling in de Gosch´".

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